Schulz Feinbearbeitung
Welzheim
Fa. Schulz GmbH + Co. KG stellt Komponenten und Baugruppen für den Präzisionsmaschinenbau, die industrielle Messtechnik, Medizintechnik und für die Halbleiterindustrie her. Im Gewerbegebiet Schwabäcker in Welzheim fand das Unternehmen einen geeigneten Standort mit großen Erweiterungsmöglichkeiten.
Gestaltung der Außenanlagen
Repräsentative Gestaltung und hochwertige Materialien veranschaulichen auch im Außenraum den Anspruch höchster Präzision und Qualität des Auftraggebers. Die klare Linienführung der Architektur wird in den Außenanlagen fortgeführt, was auch für Einfriedung und Toranlage gilt.
Das architektonische Thema ‚Spuren' aus der Fassade wurde weiter aufgegriffen und variiert; Im Material für die Parkplätze, als rhythmische Ortbetonstreifen im Fahrweg und als streifenförmige, gestufte Staudenpflanzung im Eingangsbereich.
Zurückhaltende, jahreszeitlich sich verändernde Blühaspekte begrüßen Besucher wie Mitarbeiter am Eingang. Einzelbäume entlang der Zufahrtsstraße gliedern und überschirmen die Stellplätze. Eine Baumreihe aus säulenförmigen Pappeln begrenzt das Grundstück nach Westen.
Nebenanlagen wie Trafostation, Wärmepumpe und Containerstellplätze bilden, kompakt zusammengestellt und umgeben von einer Schnitt-Hecke, eine optischen Einheit.
Um den großartigen Ausblick aus der Produktionshalle zu erhalten wird die Fläche davor bewusst gehölzfrei aber mit großer Artenfülle gestaltet.
Materialien / Farben
Zufahrt, Hof und Parkierung sind durch orthogonale Anordnung und verwendete Materialien leicht lesbar. Die Nutzflächen aus Beton und Asphalt wurden durch heimischen Muschelkalk-Schotter aus der Farbfamilie grau /anthrazit ergänzt. Das Material findet für Wegeflächen wie auch als Mulch unter Pflanzflächen Verwendung.
Im Eingangsbereich nehmen vorzugsweise blau blühende Stauden Bezug auf die Firmen bzw. Lamellenfarbe.
Ökologie / Pflanzen
In direkter Nachbarschaft zum Landschaftsschutzgebiet wurde bewusst auf klare Formen auch im Außenbereich gesetzt. Die Zufahrt zur Privatwohnung auf der Nordseite bleibt zurückhaltend lediglich geschottert.
Um Lebensraum für heimische Tiere zu schaffen wurden für Hecken und Baumpflanzungen nur heimische Gehölze verwendet. Böschungen,
Sickermulde und Randstreifen wurden mit Wildblumen eines regionalen Saatgutproduzenten eingesät um langfristig blütenreiche Schmetterlings- und Wildbienensäume zu etablieren.
Die Auswahl der Stauden vor dem Eingang orientiert sich an der heimischen Steppenheide.
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